Bundeswirtschaftsministerium: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln

Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums belegt, dass deutsche Städte und Landkreise ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln können, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033.  Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. 

Das Projekt zeigt mit Modellierungen für alle rund 400 deutschen Landkreise und Städte sowie Analysen erfolgreicher Praxisbeispiele in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern, dass erneuerbare Energien die Regionen in Zeiten von Energiekrisen nicht nur unabhängiger bei ihrer Energieversorgung machen: Vor allem ländliche Regionen mit entsprechenden Flächenpotenzialen profitieren von der lokalen Energieerzeugung – mit mehr Steuereinnahmen, neuen Arbeitsplätzen und Gewinnen ansässiger Unternehmen. Sie erhalten dadurch größere finanzielle Spielräume etwa für bessere Infrastruktur.

Mehr dazu: https://www.ioew.de/news/article/ausbau-erneuerbarer-energien-wertschoepfung-in-den-regionen-koennte-sich-bis-2033-verdoppeln

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